Niedrige Energiepreise schaffen Spielraum, um das Haus zukunftsfit zu machen
Foto: djd/Deutsches Kupferinstitut/ViessmannWegen seiner guten Leitfähigkeit ist Kupfer das meistverwendete Material für die Absorber in thermischen Sonnenkollektoren.(djd). Die Sanierungswelle rollt - trotz Wirtschaftskrise nutzen viele Hausbesitzer die Atempause bei Öl- und Gaspreisen sowie die niedrigen Zinsen, um ihr Haus energetisch fit für die Zukunft zu machen. Vor allem regenerative und staatlich geförderte Energien liegen im Trend. Solarkollektoren etwa können das Haus mit Warmwasser versorgen und einen Teil der Heizung übernehmen. In den Kollektoren läuft in der Regel nichts ohne ein Metall, dessen Vielseitigkeit der Mensch schon seit Jahrtausenden nutzt: Kupfer. Es ist das älteste vom Menschen bearbeitete Metall und wird heute sogar immer wichtiger.
Die meisten Elektrokabel nutzen das gut leitende Metall, und auch in Solarkollektoren ist es diese Fähigkeit, die es so begehrt macht. Ein Absorber aus Kupfer kann die Wärme, die der Kollektor aus den Sonnenstrahlen generiert, nämlich nahezu verlustfrei an den Flüssigkeitskreislauf abgeben, der sie zur Nutzung fürs Warmwasser und die Heizung ins Hausinnere leitet.
Schon heute liegen auf deutschen Dächern Solarkollektoren mit einem Leistungspotenzial von 7,9 Gigawatt, das entspricht einer Leistung von rund zehn durchschnittlichen Kohlekraftwerken. Angesichts des Booms in der Solarindustrie dürfte diese Zahl rasant weiterwachsen. Allerdings ist ein Kupfer-Müllberg am Ende der Nutzung nicht zu erwarten: Das rote Metall lässt sich beliebig oft und ohne Qualitätsverlust wiederverwenden.
Weitere Informationen: http://www.kupfer.de
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