Rat vom Fachmann zur Verlängerung der Anschlussfinanzierung
(djd). Derzeit laufen viele Zinsbindungen von Hypothekendarlehen aus. Lagen die Zinsen vor 10 Jahren bei rund 5 % effektiv p.a., so bieten heute die Besten gute 4 %. Noch besser fahren diejenigen, deren Zinsbindung erst 2010 ausläuft, die also 2000 zu gut 6 % abgeschlossen haben.
Anette Rehm vom Verbraucherportal Geld-Magazin.de empfiehlt folgendes Vorgehen:
· Bereits jetzt anfangen zu vergleichen, auch wenn die Zinsbindung erst in einigen
Monaten ausläuft. Dann hat man bereits ein Gefühl für den Markt, und die besten Angebote.
· Das Verlängerungsangebot der bisherigen Bank kritisch vergleichen. Denn Verlängerungsangebote werden häufig nicht zu den guten Neukundenkonditionen gemacht, sondern zu einem höheren Zinssatz. Die Banken gehen davon aus, dass Bestandskunden nicht vergleichen bzw. den mit einem Wechsel verbundenen Aufwand scheuen.
Dabei ist dieser Aufwand gar nicht so groß wie befürchtet. Es fällt keine Vorfälligkeitsentschädigung an, da die Zinsbindung ja ausläuft. Und die Umschreibung der Grundschuld kostet auf jeden Fall weniger, als zuviel gezahlte Prozentpunkte ausmachen. Manche Banken übernehmen sogar diese Kosten, um einen neuen Kunden zu erhalten.
Denn jeder gesparte Prozentpunkt macht (bei einer Darlehenshöhe von 50.000 Euro) runde 6.000 Euro Ersparnis aus!
· Möglichst hohe Tilgung wählen: denn die Anlagezinsen sind derzeit so niedrig, dass es sich sehr viel mehr lohnt, schneller zu tilgen. Statt jeden Monat 200 Euro aufs Tagesgeldkonto zu 2,5 % zu packen, besser die Baufinanzierung mit 4 % effektiv tilgen. Und wenn man sich nicht auf eine stetige höhere Tilgung festlegen will oder kann, dann sollte auf jeden Fall ein jährliches Sondertilgungsrecht vereinbart werden.
Mehr Informationen und aktuelle Konditionen / Vergleichsrechner auch unter http://www.geld-magazin.de.
Weitere Informationen: http://www.geld-magazin.de
Text: 31228/6982
- Anwalt Arbeitsrecht in Gera: Kanzlei Ahrens, Kordel und Thoss


