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Brennholz selbst gemacht

Heizen und sparen

Eine leichte Motorsäge mit wirkungsvollem Antivibrationssystem schont Kräfte und macht die Hobbywaldarbeit zum Frischluftvergnügen.
Foto: djd/Stihl
(djd). Sägen, spalten, sparen: Diesem Motto folgen immer mehr Kaminbesitzer und sorgen selbst für ihr Brennholz. Der nachwachsende Brennstoff schont die Umwelt und angesichts steigender Energiepreise gleichzeitig den Geldbeutel. Zudem ist die Bewegung an der frischen Luft gesund und die Hobbywaldarbeit macht Spaß. Die ideale Zeit für den Holzeinschlag sind die Monate zwischen November und März, da der Wassergehalt der Bäume in der kalten Jahreszeit am geringsten ist.

Nicht ohne Führerschein

Ob Schichtholz aus Stammteilen, ganze Baumstämme oder in einem Flächenlos selbst gesammelt: Bevor das kostengünstig erworbene Holz für ein knisterndes Flammenspiel im heimischen Kamin sorgt, müssen es die Selbstwerber in die richtige Länge schneiden und aufspalten. Unerlässlicher Helfer ist dabei eine Motorsäge, deren richtige Handhabung jedoch etwas Übung erfordert. Vor dem Weg in den Forst sollten private Brennholzmacher daher einen Motorsägenkurs besuchen. Bei vielen Forstverwaltungen ist der Nachweis eines sogenannten Motorsägen-Führerscheins Bedingung für die Vergabe von Flächenlosen.

Leichtgewicht mit viel Kraft

Leicht und komfortabel geht die Holzarbeit mit dem Fliegengewicht unter den Motorsägen, der Stihl MS 192 C-E, von der Hand. Sie bringt nur 3,3 Kilogramm auf die Waage und ist serienmäßig mit ErgoStart ausgestattet. Gegenüber herkömmlichen Startvorrichtungen reduziert das System den Kraftaufwand beim Starten um rund zwei Drittel. Selbst beim Kaltstart springt der Motor dank manueller Kraftstoffpumpe schon nach wenigen Anwerfhüben an (Informationen: www.stihl.de). Auch über einen längeren Zeitraum lässt sich das Leichtgewicht ohne Ermüdung führen, da ein effektives Antivibrationssystem die Übertragung der von Motor und Sägekette erzeugten Schwingungen wirkungsvoll mindert. Wie bei jeder Motorsäge ist bei der Arbeit mit der MS 192 C-E eine persönliche Schutzausstattung unverzichtbar. Dazu gehören Schnittschutzhose, Motorsägenstiefel, Arbeitshandschuhe sowie Gehör- und Gesichtsschutz.

Gute Trocknung

Das wohl beliebteste Brennholz ist aufgrund seines hohen Brennwerts Buche. Generell kann allerdings jede Holzart verfeuert werden. So bietet Birke ein schönes Flammenbild und einen angenehmen Duft, während Nadelholz leicht brennt und sich gut als Anfeuerholz eignet. Die Restfeuchte des Kaminholzes sollte 20 Prozent nicht überschreiten. Am besten trocknet Holz bei guter Luftzirkulation. Beim Aufstapeln am Haus oder dem Geräteschuppen sollten die frischen Scheite deshalb fünf bis zehn Zentimeter Abstand von der Wand haben. Eine Unterlage schützt vor Feuchtigkeit aus dem Boden, eine Abdeckung vor Schlagregen. Die Trocknungszeit beträgt mindestens zwei Jahre.

 

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