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Start Garten, Balkon & Terrasse Schneckenkorn bewahrt vor Ernteeinbußen

Schneckenkorn bewahrt vor Ernteeinbußen

Eindringlinge im Gemüsegarten

Nicht nur im Salatbeet richtet der schleimige Eindringling großen Schaden an, denn auch Radieschen oder Zucchini sind vor dem kleinen Vielfraß nicht sicher.
Foto: djd/praxis press
(djd). Aromatische Tomaten, knackige Salate und vitaminreiche Zucchini: Gemüse schmeckt besonders frisch, wenn es aus dem Garten direkt in den Kochtopf oder die Schüssel kommt. Doch die Aufzucht der Nutzpflanzen ist nicht immer ganz einfach, vor allem weil es im heimischen Grün viele kleine Diebe gibt, die dem Hobbygärtner die reiche Ernte streitig machen wollen.

"In Haus-und Kleingärten hat sich in den letzten Jahrzehnten die Spanische Wegschnecke als die häufigste Schadschnecke durchgesetzt. Ihre Schäden sind in Gemüse-und Blumenbeeten besonders groß", weiß Dr. Barbara Jäckel vom Berliner Pflanzenschutzamt. Der schleimige Eindringling richtet nicht nur die Pflanze selbst mit seinem enormen Kahlfraß zugrunde, sondern rückt auch den Ernteprodukten mit dem gefürchteten Lochfraß zu Leibe. Diese grubenartigen Vertiefungen fördern während feuchter Witterungsperioden den Befall von Pilzen. Wer schnell und sicher gegen die unerwünschten Salat- und Tomatendiebe vorgehen möchte, sollte Schneckenkorn mit dem Wirkstoff Metaldehyd einsetzen (Informationsbroschüren unter www.praxis-press.de). Er ist beispielsweise in den Produkten von Celaflor, Compo oder Etisso enthalten und wirkt auf die Schleimzellen der Schnecken, die schon bald keine Nahrung mehr aufnehmen können. Für andere Tiere, Pflanzen und den Boden stellt der rückstandsfrei abbaubare Wirkstoff keine Gefahr dar.

 

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