Sanierungsstau in deutschen Heizungskellern
Foto: djd/German Pellets/Obertreis
(djd). Der früh einsetzende und harte Winter wird sich ebenso wie die weiter steigenden Gas- und Heizölpreise in der Heizkostenabrechnung vieler Mieter und Eigenheimbesitzer widerspiegeln. Wer seine Heizkosten deutlich reduzieren möchte, sollte sich nach Alternativen zu den herkömmlichen Anlagen umschauen. Mit modernen Pelletheizungen beispielsweise lassen sich gut 40 Prozent der Heizkosten einsparen, zudem wird die Umwelt geschont.
Dringender
Sanierungsbedarf
Nach Angaben des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) sind knapp 90 Prozent der 18 Millionen Heizungssysteme in Deutschland nicht mehr auf dem neuesten technischen Stand. Aber nur fünf Prozent werden jährlich ausgetauscht - der Sanierungsstau ist enorm. Alte Gas- oder Ölheizungen sind nicht nur teuer im Verbrauch, sondern auch CO2-intensiv und ineffizient. Ihr Wirkungsgrad liegt zum Teil bei nur 50 bis 60 Prozent, eine moderne Pelletheizung erreicht bis zu 95 Prozent.
Durch die Umrüstung von Öl auf Pellets spart eine vierköpfige Familie, die bisher etwa 3.000 Liter Heizöl pro Jahr verbraucht hat, bereits im ersten Jahr rund 1.000 Euro. Angesichts steigender Ölpreise könnte sich die Ersparnis nach nur zehn Jahren auf rund 20.000 Euro erhöhen. Trotzdem liegt Deutschland in Bezug auf Pelletheizungen deutlich hinter anderen europäischen Ländern. "In Italien, Österreich, Dänemark oder Schweden ist der Pro-Kopf-Verbrauch um ein Vielfaches höher als bei uns. Dort wurden die Vorteile von Pellets bereits früh erkannt", sagt Dr. Michael Walewski, Unternehmenssprecher von German Pellets, Europas führendem Pellethersteller.
Niedrige Anschaffungskosten und staatliche Förderung
Ein entscheidendes Kriterium für die Zurückhaltung beim Kauf von Pelletheizungen waren die bisher zu hohen Anschaffungskosten. Auch das hat sich geändert: Inzwischen sind Komplettsysteme erstmals unter 10.000 Euro zu haben. Und vom Staat gibt es noch einen Bonus obendrauf: Wer seine veraltete Heizungsanlage in bestehenden Gebäuden durch eine Pelletheizung ersetzt, bekommt bis zu 2.500 Euro Förderung. Unter www.bafa.de gibt es dazu Informationen.
Qualitätspellets sorgen für geringen Verbrauch
Wichtig beim Betrieb von Pelletheizungen ist die Qualität der verwendeten Pellets. Minderwertige Pellets können einen zu hohen Verbrauch verursachen oder zu Störungen führen. Qualitätsware wie etwa vom Marktführer German Pellets ist an den Gütesiegeln DINplus und ENplus A1 zu erkennen. Die hochwertigen Presslinge reduzieren den CO2-Ausstoß im Vergleich zu einer Ölheizung um gut 85 Prozent. Außerdem wird durch die kurzen Lieferwege zu den Kunden CO2 eingespart: Der Weg von den Produktionsanlagen zum Endkunden ist nie weiter als 150 Kilometer.