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Start Energiesparen Leichtbeton erreicht Bestnoten bei der Wärmedämmung

Leichtbeton erreicht Bestnoten bei der Wärmedämmung

Der Baustoff fürs Passivhaus

Ein Passivhaus spart Energiekosten und bietet seinen Bewohnern angenehm gleichmäßige Temperaturen in allen Räumen.
Foto: djd/HeidelbergCement
(djd). Ein Haus, das sich von selbst heizt: Was viele noch vor wenigen Jahren als Spinnerei abgetan haben, ist als Passivhaus längst gebaute Realität in vielen Städten und Gemeinden. Für bis zu 90 Prozent Energieeinsparung gegenüber einem unsanierten Altbau und den Komfort, in allen Räumen gleichmäßig warme Temperaturen zu genießen, sind immer mehr Bauherren bereit, eine etwas höhere Anfangsinvestition und ein wenig Wartungsaufwand für eine Lüftungsanlage in Kauf zu nehmen.

Schließlich spart das Haus über die Jahrzehnte Energiekosten in erheblicher Höhe. Lukrativ ist zudem, dass man auf den Einbau einer Heizanlage und ihre regelmäßige Wartung oder Erneuerung verzichten kann. Wer unter den Anforderungen bleibt, welche die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) im Neubau zwingend vorschreibt, kann zudem von Förderungen der staatlichen KfW Förderbank profitieren.

Baustoff für die Außenmauern ist entscheidend

Grundvoraussetzung für ein Gebäude mit Passivhausstandard ist eine hoch wärmegedämmte und luftdichte Hülle. Wie stark die Dämmung der Außenwände ausfallen muss, hängt vor allem vom verwendeten Baustoff für die Außenmauern ab. Je besser sein Wärmedurchgangswert, desto schlanker kann die zusätzliche Dämmschicht sein. Bewährt hat sich hier etwa Leichtbeton als Baumaterial.

Bis zu 85 Prozent dieser Betonmischungen bestehen aus leichtgewichtigen, porösen Zuschlagstoffen. Am häufigsten verwenden führende Hersteller wie zum Beispiel Heidelberger Beton dafür Blähton, Blähglas aus recyceltem Glas, Blähschiefer oder Bimsstein. Die Lufteinschlüsse in den Poren der Zuschlagstoffe sind für die guten Dämmeigenschaften der Mischungen verantwortlich. Auf www.heidelberger-beton.de gibt es mehr dazu.

Keine Kompromisse bei Statik und Brandschutz

Die statischen Eigenschaften von Leichtbeton sind ohne weiteres mit Normalbeton vergleichbar, in manchen Bausituationen ist das geringe Gewicht sogar günstiger. Da bei der Herstellung keine brennbaren Stoffe zum Einsatz kommen, entspricht die Betonmischung der höchsten Brandschutzklasse und gibt im Brandfall keine schädlichen Emissionen ab.

Energieeffizienz - der Staat baut mit

Voraussetzung für die Förderung eines Neubaus durch den Staat ist heute, dass nicht nur die aktuellen gesetzlichen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2009 erfüllt werden, sondern dass das Gebäude - wie etwa ein Passivhaus aus Leichtbeton - energetisch sogar deutlich besser abschneidet. Zinsvergünstigte Kredite gibt es über das KfW-Programm 153 "Energieeffizient Bauen" konkret für neue Häuser, Erweiterungen oder Umbauten, die den Standard Effizienzhaus 70 oder besser erreichen. Auf www.foerderdatenbank.de gibt es Informationen und eine Fördersuche.

 

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