Sparsamer TV-Genuss
Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur GmbH
(djd). Mit jeder Generation versprechen neue Fernsehgeräte mehr Genuss bei großen Filmen, Sportereignissen oder spannenden Reportagen. Doch die neueste Technik ist nicht immer auch energieeffizient. So kann der Stromverbrauch von Modell zu Modell sehr unterschiedlich ausfallen und bei Geräten mit vergleichbarer Ausstattung und Größe um bis zu 50 Prozent auseinanderliegen, so die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena). Es lohnt sich daher beim Neukauf eines Fernsehgeräts, neben der
Berücksichtigung von technischen Features wie der Displayauflösung oder einem hohen Kontrast auch einen Blick auf den Stromverbrauch zu werfen. Auf das Jahr gerechnet können die Unterschiede bei den Stromkosten bei LCD-Geräten bis zu 60 Euro und bei Plasmafernsehern bis zu 80 Euro betragen.
Stromkosten berechnen, Sparpotenziale nutzen
Unter www.stromeffizienz.de können Verbraucher mit Hilfe einer digitalen Stromkostendrehscheibe bequem herausfinden, wie viel Stromkosten sich durch den Kauf eines energieeffizienten Fernsehgeräts einsparen lassen. Wer ein neues Gerät anschaffen möchte, findet in dem Internetportal außerdem eine Topgeräte-Datenbank, in der die energieeffizientesten, aktuell am Markt erhältlichen Fernsehgeräte gelistet sind.
Stand-by: Unnötige Verbraucher "ausschalten"
Daneben lohnt es sich, auf den Stromverbrauch zu achten, den dazugehörige Geräte wie DVD- und Blu-ray-Player oder die angeschlossene Heimkinoanlage verursachen. Diese laufen oft ununterbrochen im Stand-by-Betrieb und verursachen damit unnötige Stromkosten. Da hilft eine einfache Lösung: Wer alle Geräte mit einer schaltbaren Steckdosenleiste verbindet, kann auf Knopfdruck alle bequem vom Stromnetz trennen.
Der schnelle Weg zum Spar-TV
Ein Onlinecheck für TV-Geräte macht es einfach, sich einen Überblick über die Verbrauchsunterschiede der Energiespartops und -flops in verschiedenen Geräteklassen zu verschaffen. Oft lohnt es sich, etwas mehr in die Anschaffung zu investieren und dafür in den Folgejahren bares Geld zu sparen. Bei Unterschieden von bis zu 80 Euro kann sich das bereits nach ein paar Jahren rechnen. Auf www.stromeffizienz.de gibt es mehr dazu.