Wärmeverluste wirksam reduzieren
Foto: djd/Robert Schweiker
(djd). Wenn fallende Temperaturen im Haus oder in der Wohnung zu unangenehmer Zugluft und steigendem Energieverbrauch führen, ist das nicht nur ungemütlich, sondern kann richtig teuer werden - und die Umwelt belastet ein hoher Verbrauch ebenfalls. Viele Schwachstellen lassen sich aber mit einfachen und preiswerten Mitteln beheben oder zumindest verbessern. Nicht nur Haus- und Wohnungsbesitzer, sondern auch Mieter können hier aktiv werden.
Energiefalle Rollladenkasten entschärfen
Alte
Rollladenkästen etwa sind echte Energiefallen. Oft dringt die Luft ungehindert durch die Öffnung am Rollladenbehang ein und tritt an der Öffnung des Zuggurts wieder aus. Besonders bei stärkerem Wind kann man hier einen kalten Luftzug spüren. Doch auch dünne Rollladenkästen aus Sperrholz oder anderen Holzwerkstoffen setzen der Kälte keine wirkliche Barriere entgegen. Renovierungssets wie beispielsweise "Renokit" verfügen deshalb über eine Dämmmatte zur Isolierung des Rollladenkastens, eine Bürstendichtung, die den Eintritt kalter Luft am Rollladenauslass verhindert, sowie eine gut gedichtete Führung für den Zuggurt. Unter www.schweiker.de gibt es alle Informationen und eine Fachbetriebssuche.
Kaltluft an den Fenstern aussperren
Oft verfügen alte Fenster über keine ausreichende Dämmung zwischen Rahmen und Fensterflügel. Die größten Verbesserungen bringt der Einbau neuer Isolierglasfenster mit hoch wärmedämmenden Kunststoffrahmen. Wo ein Fensteraustausch nicht möglich ist, etwa in der Mietwohnung, bringen auch Schaumstoff- oder Gummidichtungen aus dem Baumarkt spürbare Verbesserungen. Bei Zugluft unter Fenstern oder Türen helfen sogar der gute alte "Fensterdackel" oder eine Decke. Dauerhaft dichter werden Türen mit einer Bürstendichtung, die es ebenfalls im Baumarkt gibt. Nachts oder bei Abwesenheit der Hausbewohner kann man die Wärmedämmung von Fenstern, Balkon- und Terrassentüren deutlich verbessern, indem man einfach die Rollläden herunterlässt.
Reflektoren halten die Wärme im Raum
Reflektierende Folien werfen nicht nur das sichtbare Licht, sondern auch die Wärmestrahlung zurück. Dieses Prinzip machen sich beispielsweise Heizungsisolierungsfolien zunutze, die sich zwischen Heizkörper und Außenwand anbringen lassen.
Den gleichen Effekt erzielen Rollladenprofile, die an der Innenseite mit einer reflektierenden Folie beschichtet sind. Die schlanken, reflektierenden Profile kann man auch einbauen, wenn nach der Dämmung des Rollladenkastens zu wenig Platz für den alten Behang übrig ist. Unter www.schweiker.de gibt es weitere Informationen.