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Start Energiesparen Abwrackprämie für Heizkessel

Abwrackprämie für Heizkessel

Wärmepumpen-Fachmann Karl Ochsner jr. zu den Vorteilen der Wärmepumpentechnik 

Foto: djd/Ochsner WärmepumpenKarl Ochsner jr., Mitglied der Geschäftsleitung des Wärmepumpenspezialisten Ochsner

(djd). Wer seinen alten Heizkessel austauschen will, trifft eine langfristige Entscheidung über die Entwicklung seiner privaten Heizkostenbilanz. Karl Ochsner jr., Mitglied der Geschäftsleitung des Wärmepumpenspezialisten Ochsner, erklärt, warum sich eine Wärmepumpe rechnet und worauf beim Umstieg auf die Technik zu achten ist.

Eine Wärmepumpe verbraucht Strom. Warum ist sie dennoch einem modernen Brenner überlegen?

Eine Wärmepumpe zieht nur circa ein Viertel ihrer Energie aus der Steckdose, die restlichen rund 75 Prozent kommen kostenlos und umweltfreundlich aus Erde, Wasser oder Luft. Zudem macht die Technik den Hausbesitzer unabhängig von den Öl- und Gaspreisen, die nach Expertenmeinung langfristig wieder steigen werden. Den Lagerraum etwa für einen Öltank oder Holzpellets kann er sich obendrein sparen.

Erde, Wasser, Luft - welche der Energiequellen ist für die Wärmepumpe am sinnvollsten?

Das hängt von den Bedingungen im Einzelfall ab. Am bekanntesten sind flächig verlegte Erdkollektoren und Tiefenbohrungen, die meist im Neubau eingesetzt werden. Grundwasser als Wärmequelle liefert besonders günstige Wärme, ist aber nicht überall nutzbar. Die Effizienz der Wärmequelle Luft schwankt stärker, dafür ist der Installationsaufwand für eine Luft-Wärmepumpe geringer. Was sinnvoll ist, muss mit einem Fachbetrieb geklärt werden.

Passt eine Wärmepumpe zu jedem vorhandenen Heizungssystem - auch im Altbau?

Ideal sind natürlich Flächenheizungen mit niedrigen Vorlauftemperaturen. Unsere Wärmepumpen erreichen aber heute schon Vorlauftemperaturen bis 65 Grad Celsius, mit denen sich auch die meisten normalen Heizkörper betreiben lassen. Auch hier ist ein Gespräch mit dem Fachmann ratsam.

Wie schnell rechnet sich eine Wärmepumpe?

Das kommt ebenfalls auf den Einzelfall an. Denn wie effizient eine Wärmepumpe arbeitet, hängt nicht nur von der Technik, sondern auch von Faktoren wie der Wärmedämmung des Gebäudes ab. Dank staatlicher Förderung verkürzt sich die Amortisationszeit aber deutlich, und einen anderen Heizkessel gibt es bekanntermaßen auch nicht umsonst. Mit einer Abwrackprämie für mindestens zehn Jahre alte Heizkessel bieten wir Hausbesitzern in diesem Sommer einen weiteren Grund für den Umstieg.

Weitere Informationen: http://www.ochsner.at

Text: 7339 / 31401et

Bilder
  • Karl Ochsner jr., Mitglied der Geschäftsleitung des Wärmepumpenspezialisten Ochsner Foto: djd/Ochsner Wärmepumpen
    Foto: djd/Ochsner Wärmepumpen
  • Die Entscheidung, welche Wärmepumpentechnik sinnvoll ist, sollte erst nach ausführlicher Beratung durch einen Fachmann fallen. Foto: djd/Ochsner Wärmepumpen
    Foto: djd/Ochsner Wärmepumpen
  • Umweltfreundlich, komfortabel und langfristig kostengünstig: Der Umstieg auf eine Wärmepumpe lohnt sich dank staatlicher Förderung und einer Abwrackprämie für alte Heizkessel jetzt doppelt. Foto: djd/Ochsner Wärmepumpen
    Foto: djd/Ochsner Wärmepumpen
 

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