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Start Einrichten & Dekorieren Geht's der Wirtschaft nicht so gut, rückt das Private in den Vordergrund

Geht's der Wirtschaft nicht so gut, rückt das Private in den Vordergrund

Am schönsten ist es zu Hause

Einkommensstarke Personengruppen unter den Westdeutschen und Personen mit hohem Bildungsabschluss wünschen sich besonders häufig neue Möbel.
Foto: djd/CreditPlus Bank AG
(djd). Wenn die Deutschen größere Anschaffungen planen, geht es den meisten um neue Möbel. Das ergab im Frühjahr der Verbraucherindex, den das Marktforschungsinstitut Ipsos zweimal jährlich im Auftrag der CreditPlus Bank erhebt. 2.000 Personen ab 14 Jahren wurden befragt. Der Anteil der Befragten, die für die nächsten drei Monate die Anschaffung von Möbeln planen, lag mit 19 Prozent deutlich über der Anschaffungsplanung für andere Investitionsobjekte: Eine Reise, die teurer als 1.250 Euro ist, planten 16 Prozent der Befragten, 13 Prozent wollten ein Elektrogerät kaufen, das mehr als 500 Euro kostet. Weitere fünf Prozent hatten die Anschaffung eines Autos im Visier, und nur ein Prozent plante den Kauf eines Motorrads.

Rückzug ins Private

Nachdem die Finanzkrise die Menschen verunsicherte, ist ein zunehmender Rückzug ins Private zu beobachten. Das Leben spielt sich verstärkt in den eigenen vier Wänden ab. "Cocooning" nennt man diesen Effekt, der sich mit dem Satz "Zu Hause ist es eben doch am schönsten" treffend zusammenfassen lässt. Im Zuge dieser Entwicklung liegt ein gemütliches Zuhause den Deutschen sehr am Herzen. Vor allem bei den Jüngeren im Alter von 14 bis 21 Jahren ist der Anteil der Befragten, die Einrichtungsgegenstände erwerben möchten, mit 32 Prozent besonders hoch. Der hohe Anteil erklärt sich dadurch, dass in dieser Lebensphase noch viele Wünsche rund um das erste Heim nicht erfüllt wurden. Von den 22- bis 34-Jährigen möchten 28 Prozent neue Möbel kaufen, und bei den 35- bis 54-Jährigen sind es immerhin noch 21 Prozent.

Junge Menschen haben viele Möbelwünsche

"Gerade in der Altersklasse, in der die meisten Möbelwünsche anzutreffen sind", erklärt Milko Hascher, Leiter des Filialgeschäfts bei der CreditPlus Bank, "reichen aber oft die finanziellen Rücklagen nicht, um sich neu einzurichten. Neben Geschenken der Eltern und gebrauchten Tischen und Schränken bietet dann ein Ratenkredit Hilfe. Allerdings sollte der sehr gut auf die finanziellen Möglichkeiten der jungen Leute abgestimmt sein." Auf www.creditplus.de gibt es weitere Informationen.

Wer neue Möbel kaufen möchte

- Während Männer etwas häufiger neue Schlafzimmermöbel haben möchten, ist bei den Frauen der Anschaffungswunsch von Küchen- und Wohnzimmermöbeln ein wenig stärker ausgeprägt. Insgesamt ist unter den Männern der Wunsch nach neuen Möbeln aber etwas größer.

- In Mehrpersonenhaushalten ist der Möbelwunsch stärker als in den Ein- bis Zweipersonenhaushalten.

- Darüber hinaus ist die Kaufabsicht für Möbel in den einkommensstarken Personengruppen der Westdeutschen und bei Personen mit hohem Bildungsabschluss intensiver als in anderen Gruppen.

 

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