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Häuser aus Massivholzmauer überzeugen durch einen niedrigen Energieverbrauch

Ressourcen schonen

Wer nachhaltig bauen möchte, kommt an Holz nicht vorbei.
Foto: djd/Massiv-Holz-Mauer Entwicklungs GmbH
(djd). Oft ist es eine Bauchentscheidung, für welchen Baustoff sich ein Eigenheimbesitzer in spe entscheidet. Ein massives, gemauertes Haus sehen viele als die langfristig sicherste Investition - was lange hält, sei wertbeständig und nachhaltig. Doch hält diese Sichtweise auch einer näheren Betrachtung stand?

Energieverbrauch beachten

Der Energieverbrauch für die Errichtung eines Ziegelhauses normaler Größe inklusive Herstellung der Materialien liegt laut Andreas Ludewig, Projektleiter bei der Massiv-Holz-Mauer Entwicklungs GmbH, bei rund 170.000 Kilowattstunden (kWh). Das entspricht in etwa der Menge an Energie, die ein Vierpersonenhaushalt in rund 50 Jahren benötigt. Ein vergleichbares Holzhaus aus Massivholzmauer verbraucht dagegen nur rund 35.000 kWh - so viel Energie also, wie der genannte Haushalt in neun Jahren verbrauchen würde.

Eine zunehmend wichtige Rolle spielt auch der Energie- und Ressourcenaufwand am Ende der Nutzungszeit eines Bauwerks. Durchschnittlich 65 Jahre werden Wohngebäude heute genutzt. Beim massiven Ziegelhaus kommen dann erhebliche Aufwendungen für den Rückbau und die Entsorgung hinzu, während ein Massivholzmauerhaus sich zu Hackschnitzeln verarbeiten lässt. Verwertet man diese Hackschnitzel thermisch, entspricht die gewonnene Nutzenergie über 30.000 Litern Heizöl - genug, um einen Vierpersonenhaushalt über viele Jahre mit Heizwärme zu versorgen.

Raumklimatisch positiv

Die Massivholzmauer verbindet zudem die Eigenschaften von Naturholz mit der statischen Stabilität von festem Mauerwerk. Durch das Verpressen gerillter Holzbretter mit Alustiften entsteht ein Werkstoff, der frei von holztypischen Eigenschaften wie Setzungen oder Verziehen und statisch vergleichbar mit einer gemauerten Wand ist. Im Unterschied zum gemauerten Haus ist er vom ersten Tag an wohnlich und trocken und muss nicht erst "eingewohnt" werden. Die raumklimatisch positiven Eigenschaften von Massivholz gehen nicht verloren: Die atmungsaktiven Wände puffern Feuchtigkeit und wirken sich spürbar positiv auf das Raumklima aus. Unter www.massivholzmauer.de gibt es mehr Informationen.

Auf Veränderungen reagieren können

Das Leben bringt Veränderungen mit sich - und oft wandeln sich damit auch die Anforderungen an die Wohnumgebung. Ein Haus aus Massivholzmauer macht es seinen Bewohnern relativ einfach, Aus-, Um- und Anbauten vorzunehmen. Der Holzwerkstoff lässt sich mit professionellem Gerät sägen, bohren und schrauben. So lassen sich neue Durchgänge oder Fensteröffnungen ausschneiden oder neue Bauteile an den bestehenden Baukörper anschrauben. Unter www.massivholzmauer.de gibt es dazu Informationen.

 

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