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Start Das eigene Haus Massivbauweise entlastet die Umwelt und den Geldbeutel gleichermaßen

Massivbauweise entlastet die Umwelt und den Geldbeutel gleichermaßen

Langlebig und wertbeständig

Wer nachhaltig baut, denkt vor allem auch an  künftige Generationen.
Foto: djd/Massiv-Mein-Haus e.V.
(djd). Energiesparen und Nachhaltigkeit sind zu prägenden Themen in der Immobilienwirtschaft geworden - erst recht, wenn es um die Entscheidung für einen Neubau geht. Von einer vorausschauenden Bauweise profitiert freilich nicht nur die Umwelt, auch die Haushaltskasse wird durch niedrige Nebenkosten und hohe Energieeffizienz spürbar entlastet. "Lediglich den Heizenergiebedarf eines Gebäudes zu betrachten, greift allerdings zu kurz", sagt Reiner Pohl vom Infozentrum Massiv Mein Haus e.V. und empfiehlt: "Auch die regelmäßig erforderliche Pflege belastet Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen." Daher lohnt es sich, eine Bauweise zu wählen, die auf Dauer nur wenig Erhaltungsaufwand erfordert.

Wertbeständige Bauweise

Wie wertbeständig eine Immobilie tatsächlich ist, stellt sich erst über die Jahre und Jahrzehnte der Nutzung heraus, betont Bauexperte Pohl: "Über längere Zeiträume betrachtet zeigen sich die Stärken der Massivbauweise ganz besonders." Ein massiv aus Mauerwerk und Beton gebautes Haus erfüllt jedes vom Bauherrn erwünschte Energiesparniveau, belastet nach einer Untersuchung der TU Darmstadt im Vergleich zu anderen Bauweisen die Umwelt nur wenig und lässt sich einfach umbauen. Auch der Pflegeaufwand hält sich im Vergleich zu anderen Bauweisen in Grenzen. "Massivhäuser sind damit besonders langlebig und wertbeständig", sagt Reiner Pohl. Unter www.bautipps.org gibt es alle Informationen dazu.

Gut gedämmt

Von der gewählten Bauweise hängt nicht zuletzt ab, wie tief der Hausbesitzer für den Heizenergiebedarf in die Tasche greifen muss. "Wärmeoptimierte Steine aus Leichtbeton oder Porenbeton oder Ziegel erzielen heute eine deutlich bessere Wärmedämmung als Holz", erläutert Bauexperte Pohl. Zusätzlich kann ein Massivhaus die Sonnenwärme besser nutzen als Leichtbauweisen, denn schwere Bauteile speichern die Wärmeüberschüsse, die etwa durch Sonneneinstrahlung entstehen. Später am Abend gibt das Mauerwerk die Wärme wieder an die Raumluft ab. Reiner Pohl: "Der Energiebedarf lässt sich somit um mehr als zehn Prozent reduzieren".

Anforderungen ändern sich

Die Anforderungen an ein Haus verändern sich über die Jahrzehnte. Wenn es etwa um das Thema Barrierefreiheit geht, bleibt vielen nur ein aufwändiger Umbau übrig. Gebäude aus Mauerwerk und Beton sind hier im Vorteil, da sie sich verhältnismäßig leicht umbauen lassen. Die Tragfähigkeit der Wände ist in der Regel nicht ausgereizt, Öffnungen lassen sich verändern, Räume nach Belieben zusammenlegen. Gutachter gehen bei Massivbauten von einer Lebensdauer von 80 Jahren aus - gut, wenn sich das Gebäude den veränderten Wünschen anpassen kann. Mehr Infos: www.bautipps.org.

 

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