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Start Das eigene Haus Moderne Abdichtungssysteme gegen Zugluft

Moderne Abdichtungssysteme gegen Zugluft

So hält das Haus wirklich dicht

Wenn es im Haus selbst bei geschlossenen Fenstern zieht, wird es höchste Zeit für eine Sanierung.
Foto: djd/Isocell
(djd). Der Countdown läuft: Bis Ende 2011 müssen nach den Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) auch in Altbauten die Dächer oder obersten Geschossdecken gedämmt sein. Auf viele Hausbesitzer kommt somit in den nächsten Monaten noch ein umfassender Sanierungs- und Kostenaufwand zu. Aber die beste Dämmung nutzt wenig, wenn kleine Undichtheiten die erwärmte Luft wieder entweichen lassen. Daher ist es wichtig, derartige Leckagen zu identifizieren und zu beseitigen.

Kleine Fuge, große Wirkung

Die Luftdichtheit ist eine entscheidende Größe für eine funktionierende Wärmedämmung. Auch durch kleinste Undichtheiten in der Gebäudehülle entweicht warme Raumluft unkontrolliert ins Freie, kalte Außenluft strömt nach - die Folge ist ein erhöhter Energieverbrauch für die Heizung im Gebäude. Schon eine Fuge von nur einem Millimeter Stärke verschlechtert den Wärmedämmwert deutlich, das hat das Institut für Bauphysik in Stuttgart ermittelt. Um diesen Effekt zu verhindern, sollten Ziegel fugenlos verputzt und Dampfbremsen mit hochwertigen Dichtbändern an Anschlüssen und Durchdringungen verklebt werden. Unter www.klugdämmen.de gibt es mehr Informationen zu technischen Lösungen, beispielsweise von Isocell, mit denen sich eine wirksame Luftdichtheit erzielen lässt.

Test sorgt für Klarheit

Wer Klarheit über die Dichtigkeit des Hauses haben möchte, sollte eine sogenannte Blower-Door-Messung durchführen lassen: Dazu wird in eine offene Außentür (die Eingangs- oder Balkontür) ein Rahmen eingesetzt, der mit einer Folie bespannt ist. In einer Öffnung der Folie befindet sich ein Ventilator, dessen Drehzahl so geregelt wird, dass ein Unterdruck im Haus entsteht. "Schon mit der bloßen Hand lassen sich dann die Leckstellen ertasten", sagt Gabriele Leibetseder von Isocell. Andere Hilfsmittel zum Orten der Leckstellen sind Rauchspender, Luftgeschwindigkeitsmesser und die Thermografie. Der Tipp der Expertin: "Die Blower-Door-Messung sollte am besten bei allen Gebäuden durchgeführt werden, da sie wichtige Aufschlüsse über die Bauqualität gibt."

Abdichten lohnt sich

Der wirksame Schutz vor Wind und Wetter macht sich schnell bezahlt: Fachleute schätzen, dass selbst bei gut gedämmten Häusern der Anteil der Wärmeverluste über Luftundichtheiten und Wärmebrücken bis zu 60 Prozent der Gesamtverluste ausmachen kann. Dies führt nicht nur zu erhöhten Heizkosten. Andere Folgen von Leckagen in der Gebäudehülle sind beispielsweise Bauschäden durch Tauwasser, eine verminderte Schalldämmung und eine trockene Raumluft. Unter www.klugdämmen.de gibt es alle weiteren Informationen zu Materialien und einer fachgerechten Dämmung.

 

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