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Einbrecher werden immer dreister - die passende Sicherheitstechnik bietet Schutz

Es geschieht am helllichten Tag

Nur noch gut die Hälfte der Einbrüche wird nachts oder abends im Schutz der Dunkelheit verübt - in knapp 50 Prozent der Fälle sind die Ganoven dagegen am helllichten Tag unterwegs.
Foto: djd/Christoph-Droste/pixelio.de
(djd). Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Nur noch gut die Hälfte der Taten wird nachts oder abends im Schutz der Dunkelheit verübt - in knapp 50 Prozent der Fälle sind die Ganoven dagegen am helllichten Tag unterwegs. Sie gehen auf Beutezug, wenn die Hausbewohner bei der Arbeit oder beim Einkaufen sind.

Einbrecher nutzen Schwachstellen

Wohnungseinbrüche haben neben den materiellen Schäden auch gravierende psychische Folgen. Die Opfer erleben die Tat als schweren Eingriff in die Privatsphäre mit einem Verlust an Lebens- und Sicherheitsgefühl. Die von Ganoven genutzten Schwachstellen liegen bei Einfamilienhäusern überwiegend an Fenstern und Fenstertüren, rund 80 Prozent der Einbrüche werden darüber verübt. In Mehrfamilienhäusern dringen Langfinger dagegen in knapp 57 Prozent der Fälle über die Haus- und Wohnungstür ein. Kommen die Täter allerdings nicht innerhalb von zwei bis fünf Minuten in das Gebäude, brechen sie den Versuch in der Regel ab und wenden sich dem nächsten Objekt zu. Deshalb spielt der Einbau von mechanischer Sicherheitstechnik eine entscheidende Rolle.

Beratung beim Einbau des passenden Schutzes

Ob das richtige Sicherheitsschloss, verschließbare Fenstergriffe oder die über Bewegungsmelder gesteuerte Außenbeleuchtung: Bei der Wahl und dem Einbau der passenden Anlage ist eine Beratung unabdingbar. Sie kann durch eine der im Bundesverband der Hersteller und Errichterfirmen von Sicherheitssystemen e.V. (BHE) organisierten Fachfirmen vorgenommen werden. Die Experten nehmen dazu eine individuelle Analyse vor und erstellen ein unverbindliches Angebot. Auf der Website www.bhe.de/k-mechanik/ kann man sich über die Schwachstellen von Wohnungen und Häusern sowie über geeignete Schutzmaßnahmen informieren. Hier gibt es zudem eine Landkarte, auf der man per Klick auf das Postleitzahlengebiet eine Fachfirma für Alarmanlagen und Einbruchschutz in der Nähe findet.

Checkliste bei Abwesenheit

1. Haus- und Wohnungstüren nicht nur ins Schloss ziehen, sondern abschließen. Auch die Fenster schließen. 2. Anwesenheit simulieren: Rollläden und Lampen über eine Zeitschaltuhr regelmäßig an- und ausschalten. Bei längerer Abwesenheit die Nachbarn bitten, den Briefkasten zu leeren. 3. Herkömmliche Türen und Fenster gegen speziell einbruchhemmende austauschen oder Zusatzsicherungen einbauen. 4. Fachfirmen beraten kostenlos zu Schwachstellen und Schutzmaßnahmen. Unter www.bhe.de findet man Adressen.

 

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