Brennholz selbst gemacht
Foto: djd/Stihl
(djd). Knisternde Holzscheite, auflodernde Flammen und ein angenehmer Duft: Keine andere Wärmequelle verbreitet in der kalten Jahreszeit so viel Gemütlichkeit in der heimischen Wohnstube wie ein Kamin. Holz, der älteste Energieträger der Menschheit, steht in der Beliebtheitsskala der Bundesbürger wieder weit oben. Heizen mit Holz ist im Trend und dies nicht nur, weil die Preise für fossile Brennstoffe in die Höhe geschnellt sind oder
der nachwachsende Rohstoff die Umwelt schont. Vielmehr legen immer mehr Kaminbesitzer Wert darauf, ihr Brennholz im Forst selbst zu machen, sich so an der frischen Luft zu betätigen und dabei für den Winter vorzusorgen.
Motorsägen-Führerschein
Gerade in den Monaten von November bis März hat der Holzeinschlag Hochkonjunktur, denn der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes ist in der kalten Jahreszeit am geringsten. Eine technisch hochwertige Motorsäge ist beim Brennholzmachen im Wald unerlässlicher Helfer. Der Umgang mit diesem Werkzeug ist längst keine Männerdomäne mehr, auch Frauen wagen sich in steigender Zahl an die Holzarbeit. Doch ob Mann oder Frau: Das Arbeiten mit der Motorsäge erfordert Übung. Deshalb ist der Besuch eines Motorsägenkurses bei vielen Forstverwaltungen Voraussetzung für die Vergabe von Flächenlosen.
Leichte Handhabung
Damit das Brennholzschneiden zum Freizeitspaß wird, sollte die Motorsäge kraftvoll, aber einfach in der Bedienung und umweltfreundlich im Betrieb sein. Als wahres Multitalent entpuppt sich beispielsweise das neue Modell MS 251 von Stihl, das sich für Baumpflegearbeiten auf dem eigenen Grundstück ebenso eignet wie für das Fällen kleinerer Bäume im Wald. Die Säge startet dank Mikroprozessorzündung besonders leicht, ihr niedriges Vibrationsniveau schont die Kräfte und beugt Ermüdungserscheinungen vor. Ein weiterer Pluspunkt für Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen ist der geringe Kraftstoffverbrauch (mehr Informationen: www.stihl.de).
Unverzichtbarer Schutz
Eine Schutzausstattung ist auch für Hobbywaldarbeiter unverzichtbar. Ein Vorderbeinschutz etwa lässt sich über einer Jeans tragen und ist wie die Schnittschutz-Bund- oder Latzhosen mit Schnittschutzeinlagen versehen. Diese reduzieren das Verletzungsrisiko, denn beim Eindringen der Sägekette in die oberste Schutzeinlage werden Faserbündel herausgerissen, die das Kettenrad blockieren. Motorsägenstiefel mit Profilsohle, Schutzbrille, Gehörschutz oder im Forst ein Schutzhelm mit Visier und Gehörschutzkapseln sowie robuste Arbeitshandschuhe runden die Grundausstattung ab.